Blog: Senile Störtebeker-Flucht
(Kategorie: Das tägliche Einerlei)
Eintrag von Ralf
Samstag 06. Juni 2020 - 22:17:14

Senile Störtebeker-Flucht,

ich bin seit ~4:45 Uhr auf den Beinen, habe ich einen letzten Strandspaziergang (die Windböen hatten nicht gestört, weil aus Richtung Westen) von 90 Minuten hinter mir, schwere Beine von der Radtour und bin 620km mit dem VW-Elch gefahren. Ergebnis: Ich bin nicht die Spur von müde und wie aufgekratzt. Das liegt vor allem an dem Raspberry Pi 4, den ich nach meinem Remote-Update im Urlaub (eine sehr doofe Idee über eine Mobilfunkverbindung ) nicht wieder zum Leben erwecken kann. Installiere ich ein nacktes Raspbian, bootet die Kiste. Boote ich von der Festplatte mit einer neu kopierten Bootpartition, dann passiert nichts, das Teil wie tot. Es wird mir nichts anderes übrig bleiben als den Raspi 4 an einen Monitor anzuschließen, um live die Ausgaben zu verfolgen. Das werde ich morgen früh machen, da ich beschlossen habe keinerlei Sport zu machen. Auf Folterkeller habe ich keine Lust und eine Radtour geht nicht wegen Wind, Kälte und Regen.

Das frühe Aufstehen kam übrigens vom Störtebeker-Bier und einem nächtlichen Kampf um Kissen sowie Bettlaken mit der Frau. Das wurde mir zumindest erzählt, ich bekomme von so etwas ja nichts mit. Kommen wir zum Ende des Urlaubs: Gegen 9 Uhr waren letztmals die genialen Brötchen von Emma verspeist, der Elch stand gepackt vor der Tür der FeWo und wartete auf die Rückfahrt. Es ging ein letztes Mal zu Edeka Paul (s.o. leere Bierflaschen in Geld eintauschen) und kurz vor Greifswald habe ich für 98,9ct den Liter Diesel getankt (Verbrauch auf Hinfahrt: 7l/100km, ganz ok). Die Fahrt war durchwachsen, zwischen Greifswald und Rostock habe ich mich verfahren, weil das Navi wg. Stau (Triebsees!) durcheinander war. Wir sind leider ca. 20km in falscher Richtung nach Neubrandenburg gefahren. Hamburg war der übliche Terror und auf der A7 ist ein LKW liegen geblieben, es gab sofort einen 5km-Stau und wir mittendrin. Aber besser als die Gegenseite, da war ein frischer Unfall und die Richtung komplett dicht. Dann habe ich ein neues Rudergerät bestellt, zufällig war bei Netto-Online ein passendes im Angebot und die nehmen noch nicht einmal Versandkosten. Das alte hat den Geist aufgegeben, die Zugschnur wird nicht mehr aufgerollt Kann man anscheinend nicht reparieren.

Kurz vor 17 Uhr war der Urlaub definitiv zu Ende und ich sitze hier mit einem tiefen Blues, was ist es schön in Karlshagen und ich vermisse den Ort bereits jetzt. Fast ein Jahr muss ich bis zum nächsten Urlaub warten,
Ralf


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