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Donnerstag 08 Januar 2026
Elli-Beerdigung
Elli-Beerdigung,

aus gegebenem Anlass ist die Frau des Hauses bereits vorzeitig in Richtung Rheinland aufgebrochen. Es wird bei Fräulein Tochter übernachtet, um morgen früh gemeinsam die Weiterreise anzutreten. Mir war sofort klar, was das bedeutet: Kein Foltersport, denn ich liebe es im warmen Wohnzimmer ohne laufenden Fernseher meiner Musik vor dem PC sitzend zu frönen. Was für ein Monstersatz, aber ich glaube ein korrekt formulierter . Der Vorteil ist, ich habe mein IT-Projekt mit dem Umstieg auf ein 64-Bit-Raspbian für den Raspi 4 bereits abgeschlossen. Ich habe die Daten von der SSD gesichert und anschließend die SD-Karte auf die SSD geklont. Jetzt ist wirklich alles fertig und rennt. Insgesamt war das Projekt einfacher umzusetzen als befürchtet. Dabei bin ich allerdings auch typisch Deutsch vorgegangen: Vorher durchdenken, was man machen muss. Nicht wie Amerikaner: Einfach mal machen. Irgendwann muss ich das auch bei dem Raspi 5 machen, der als Server für FHEM dient. Den im Dezember gekauften zweiten Raspi 5 habe ich aktuell übrig. Ich habe keine Idee, was ich damit anstellen könnte. Vielleicht lasse ich den im Warenlager liegen und ersetze den Cubietruck irgendwann.

Jetzt kommen wir zum Rheinland. Der Grund ist eine Beerdigung morgen um 14 Uhr. Eigentlich war der Plan, dass der Große und ich morgen mit dem Auto nachkommen. Allerdings kommt in der Nacht Sturmtief Elli über uns. Es wird dadurch leicht wärmer mit einem Unwettermix aus allem quer über NRW: Sturm, Regen, Schnee, Schneeregen, gefrorener Boden usw. Alle offiziellen Stellen warnen davor, mit einem PKW unterwegs zu sein. Und wir wollen zweimal 200km west-/östlich durch NRW fahren. Ich weiß total nicht, was wir machen sollen: Fahren oder nicht fahren? Ich habe keine Lust über die Autobahnen zu schlittern, zumal wir nicht mit meinem VW-Elch fahren können. Der hat nämlich nur Sommerreifen. Und mit dem Zafira macht das noch viel weniger Spaß. Außerdem gibt es Risiken wie Unfälle, Sperrungen, liegengebliebene LKW usw. Vor 16 Uhr könnten wir nicht zurückfahren und kämen mitten in den Berufs-/Wochenendverkehr. Zudem wird es nachmittags wieder kühler, ergo noch mehr Glätte. Mein Bauchgefühl sagt mir: Bleib besser mit dem Arsch zuhause. Warum muss die Tante auch im Winter sterben?

Bleibt alles anders,
Ralf
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Ralf am Donnerstag 08. Januar 2026 - 21:37:36
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Mittwoch 07 Januar 2026
64er Go-Live
64er Go-Live,

spontan habe ich mich vorhin entschieden, mit der vorbereiteten SD-Karte mit dem 64-Bit-Raspbian live zu gehen. Endlich! Es war soweit alles fertig: Home-Assistant, Matter-Server, FHEM, ZigBee2Mqtt und noch ein paar andere Sachen wie z.B. Cron-Skripte. Mutig habe ich die Karte in den Raspi 4 gesteckt und gebootet. Das Hochfahren klappte sofort, schnell noch die aktuellen Daten von Home Assistant, FHEM sowie ZigBee von SSD auf SD-Karte kopieren, alle Dienste starten. Der spannende Moment! Es hat fast alles sofort funktioniert, ich war und bin begeistert!!! Es war aber auch alles perfekt vorbereitet. Die Kleinigkeiten mit Fehlern konnte ich schnell beheben, es rennt alles! Pilight konnte ich nicht installieren, das gibt es für 64-Bit-Trixie einfach nicht. Aber ich habe einen Workaround gefunden, nämlich pilight auf dem Raspi 3, und bis auf eine Steckdose kann ich alles schalten. Entweder ist diese Steckdose zu weit vom Funkmodul im Raspi 3 entfernt oder es gibt noch ein anderes Problem. Aber das werde ich noch lösen. Ich werde den Raspi 4 jetzt einige Tage mit der SD-Karte laufen lassen und anschließend von Karte auf SSD wechseln.

Ansonsten war der Tag eine Kopie des gestrigen. Recht zähes Home-Office, gesundheitlicher Einbruch kurz vor Feierabend und langer Sofaschlaf. Dennoch bin ich erneut nach dem Abendbrot in den Folterkeller abgebogen und habe auf der Rolle getreten. Dabei gab es einen Unterschied zu gestern, ich hatte absolut keine Lust auf Anstiege und wollte nur flachere Etappen fahren. Es ist ein Video an der Loire geworden, östlich von Orléans. Sehr schöne Landschaft, man hat viel zu sehen. Danach ging es den Mulde-Radweg entlang, u.a. auch durch Grimma. Wenn man das heute sieht, kann man sich die Flutkatastrophe vor vielen Jahren nicht vorstellen. Die Mulde ist nicht klein, aber auch kein riesiger Fluss wie Donau oder Rhein. Wie nur konnte die Mulde ein derart reißender Strom werden? Was mich gewundert hat, war meine Leistung: Die weitaus beste seit vielen Tagen. Die Disziplin der letzten 4 Tage zeigt Wirkung, ich muss am Ball bleiben. Am Ende waren es ~51km in 1:33h, Zielerreichung.

Morgen folgt hoffentlich der gleiche Ablauf am nächsten Wintertag,
Ralf
Druckerfreundlich

Ralf am Mittwoch 07. Januar 2026 - 21:11:23
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Dienstag 06 Januar 2026
Mallorca 312
Mallorca 312,

ich war im Folterkeller, wann wieso warum später mehr. Auf Kinomap habe ich nur ein langes Video auf Mallorca gefunden, Start im Süden vom geliebten Alcúdia am Platja de Muro und es geht über Pollença ins Tramuntana bis zu den beiden Stauseen. Das Video startet im Morgengrauen, Heerscharen von Radfahrern mit Lichtern unterwegs, die Strecke von Polizei und Streckenposten abgesichert, ich dachte mir, was ist das denn? Eben habe ich recherchiert, das ist quasi die MSR von Mallorca: 312km quer durch das Gebirge und über die Insel, herrlich. Die Veranstaltung scheint jedes Jahr Ende April stattzufinden. Mein Gehirn hat natürlich sofort rotiert, ich will auch teilnehmen! Dieses Jahr klappt das natürlich nicht mehr, aber ich muss mir das Event für die nächsten Jahre merken. Wobei die Höhenmeter natürlich eine ganz andere Hausnummer als bei der MSR sind. Alleine auf den ersten 54km, also das Video, sind es über 1.000 Höhenmeter. Der Pass bei den Stauseen liegt auf über 800m ü. NN. Um das zu überstehen, muss man in Topform sein.

Das gilt aber auch für mich Anfang März, denn genau diese Strecke will ich u.a. fahren. Das dürfte absolut die Königsstrecke werden, wenn ich die schaffe. Aber es wäre ein herausragendes Highlight, diese Landschaft, die Ausblicke, der Kampf gegen sich selbst. Meine heutige Leistung war besser als gestern, das hätte ich nicht für möglich gehalten denn: Ich schwächele wieder, gegen 15 Uhr kam der nächste Rückfall, Husten und Kopf. Ich habe im Home-Office noch eine Stunde durchgehalten und anschließend 2 Stunden auf dem Sofa geschlafen. Nach dem Abendessen gegen 18:30 Uhr kam die in solchen Fällen übliche Grübelei: Folterkeller oder nicht?!? Zum Glück habe ich mich für das Training entschieden und wollte nur eine gute Stunde treten, um in der Spur zu bleiben. Am Ende lief es besser als gedacht, die 32km in 1:31h haben Spaß gemacht. Morgen will ich das Video der 312 zu Ende fahren, vielleicht gibt es noch einige kürzere Videos von Mallorca. Erneut ~90 Minuten sollten reichen, ich darf nicht übertreiben.

Neues Jahr, alte Routinen in jeglicher Hinsicht,
Ralf
Druckerfreundlich

Ralf am Dienstag 06. Januar 2026 - 21:07:53
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Montag 05 Januar 2026
Ende der Magie
Ende der Magie,

traditionell erfolgt Anfang Januar das 1. Lowlight des Jahres: Nach 31 Tagen wurde der Tannenbaum aus dem Wohnzimmer verbannt. Der arme, kleine Baum liegt nun tapfer an der Straße und wartet auf die morgige Abfuhr. Es fehlt mir jetzt schon der morgendliche Befehl an Alexa, das bunte Leuchten der Twinkly-Kette, die magische Zeit. Jetzt muss ich wieder 11 Monate bis zum nächsten Baum warten. Aber nach rund vier Wochen ist ein Baum wie einbalsamiert, hat kein Leben mehr in sich, riecht vermodert und die Nadeln halten nur noch durch pure Magie. Ansonsten war der Tag im Home-Office hart, ich wollte den smarten Wecker um 6:30 Uhr gar nicht hören. Dennoch habe ich pünktlich um 7 Uhr im Bürostuhl gesessen, zunächst wurde der Mailberg gesichtet und anschließend die Systeme gecheckt. Erste Meetings sowie Telefonate hat es auch gegeben. Ich war froh als kurz nach 16 Uhr der erste Feierabend in 2026 erreicht war. Denn bis dahin habe ich den ganzen Tag über gesundheitlich prima durchgehalten, kurz vor Feierabend gab es einen kleinen Rückfall.

Ich wollte nur noch schlafen, was auf dem Sofa ohne Tannenbaum im Nacken auch gelang. Dennoch war ich brav im Folterkeller. Denn meine sportliche Form ist schlecht, die Leistung mies und ich bin viel schnell viel zu platt. Und dagegen hilft nur Training. Zunächst bin ich die Tour im Tramuntana zu Ende gefahren, es geht auf über 600m ü. NN. Da man von Meereshöhe startet, ist das sportlich anspruchsvoll. Ich freue mich trotzdem enormst auf die Touren im echten Malle-Leben! Eigentlich wollte ich nur 100 Minuten treten. Am Ende sind es 34km in 1:48h geworden, weil ich unbedingt noch das Video hoch zum Puig de Randa fahren musste. Da ich den Berg bereits im echten Leben hinaufgeklettert bin, kann ich mich nicht damit herausreden, ich hätte von nichts gewusst. Anstrengend, aber schön. Die Ausblicke unterwegs und von oben sind herrlich. Allerdings ist der Puig von Alcúdia zu weit entfernt, ich werde mich im März nur auf die Tramuntana konzentrieren. Morgen würde ich den Tag zu gerne wiederholen, Home-Office und abends virtuell über Mallorca fahren. Ach ja, leider setzt sich der Winter fest, es ist weiterhin kalt und es schneit sogar.

Langsam reicht es, ich will Frühling,
Ralf
Druckerfreundlich

Ralf am Montag 05. Januar 2026 - 21:16:05
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Sonntag 04 Januar 2026
Weihnachtsende 25/26
Weihnachtsende 25/26,

pünktlich zum Ende des Urlaubs geht es weiter aufwärts. Ich konnte erneut lange schlafen, bis 8(!) Uhr, und habe mich deutlich besser gefühlt. Somit spricht leider nichts dagegen, morgen früh um 7 Uhr im Home-Office aufzuschlagen. Vielleicht habe ich Glück und das Notebook springt nicht an . Meine Vorfreude sowie Lust sind grenzenlos. Naja, es sind noch genau 8 Wochen bis zum Malle-Urlaub, das werde ich schaffen. Damit sind wir beim Thema, denn endlich habe ich es geschafft kurz nach 10 Uhr in den Folterkeller abzubiegen. Und nicht nur das, ich habe sogar im Radsattel gesessen . Der Sport hat erstaunlich gut funktioniert. Eigentlich kein Wunder nach 6 Ruhetagen, eigentlich doch, denn ich war krank und bin immer noch nicht vollständig fit. Dementsprechend war die Leistung nur befriedigend und der Puls sehr schnell jenseits von 150. Aber ich habe 33km in 1:33h durchgehalten und im Laufe des Tages gab es keinen gesundheitlichen Rückschlag. Hoffentlich bleibt das ab sofort so, denn ich werde recht lange brauchen, um wieder auf das Leistungsniveau direkt nach der Freiluftsaison zu kommen.

Bis Anfang März muss ich das Niveau wieder erreicht, besser noch übertroffen haben, denn ich bin virtuell ab Pollença in das Tramuntana-Gebirge gefahren. Ich will u.a. genau diese Strecke im März fahren, einfach ideal ab Alcúdia, und das ist sportlich schon anspruchsvoll. Weniger wegen der Steigungen, die sind mit 5-8% eher human und vergleichbar mit der Egge, sondern mehr wegen der Anstiegslänge von rund 15km. Wobei es im letzten Drittel auch Abfahrten gibt. Zudem will ich ab LLuc noch weiter bis nach Sóller treten. Ich schätze die Strecke werde ich virtuell noch mehrfach fahren, um Leistungssteigerungen zu überprüfen. Der aktuelle Plan ist: Am 1. Urlaubstag das Rad abholen und locker in der Region fahren, sich an spanische Straßen gewöhnen. An Tag 2 soll es zu dem Leuchtturm auf Cap Formentor gehen und am 3. Tag folgt die heutige Strecke. Am 4. Tag liege ich in der Eistonne am Pool . Mir geht weiter die Katastrophe von Crans Montana nicht aus dem Kopf, es sind jetzt alle Toten identifiziert. Das waren 14-, 15-, 16-jährige, erschütternd. Die hatten nicht nur das ganze Leben vor sich, sondern das Leben war noch gar nicht richtig angefangen.

Was ist dagegen schon Unlust nach einem Urlaub,
Ralf
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Ralf am Sonntag 04. Januar 2026 - 21:21:03
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Samstag 03 Januar 2026
Seitwärtsbewegung
Seitwärtsbewegung,

man wird um 7:30 Uhr wach und denkt sich: Wow, das fühlt sich deutlich besser an, nahezu wie gesund. Beim Kaffee machen hatte ich bereits über Foltersport nachgedacht, ist etwas möglich heute?!? Aber zunächst habe ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht und alles über das neueste Abenteuer vom Don gelesen, dazu später mehr. Nach 2 Stunden gab es einen Rückfall, leichte Gliederschmerzen, etwas Kopf, leichter Husten und das Thema Sport war schnell gegessen. Ich habe mir auf Sky den Film Islands angeschaut, das ist eine prima Werbung für Fuerteventura. Man bekommt direkt Lust auf einen Urlaub auf der Insel. Aber auch ansonsten ist der Film gut, kann man ansehen, ist eine Art deutscher Film Noir. Danach war über die Mittagszeit leider viel Sofaschlaf angesagt, seit 17 Uhr geht es mir wieder besser. Die Hoffnung auf morgigen Foltersport stirbt halt zuletzt, vielleicht ist etwas möglich. Falls ja, werde ich es aber auf leichte 1-1,5 Stunden begrenzen. Nur nicht übertreiben und zu viel Risiko eingehen.

Kommen wir zu Trump, der hat wirklich Venezuela angegriffen und Maduro verhaftet. Man kann von dem jetzt Ex-Präsidenten von Venezuela halten was man will, wie bei allen Diktatoren bin ich kein Freund von ihm, aber er war der Präsident eines souveränen (und heruntergewirtschafteten) Staates. Und weder einen Staat noch einen missliebigen Präsidenten darf man einfach in Wildwest-Manier angreifen, ansonsten werden Willkür und Gewalt Tür und Tor geöffnet. Putin kann doch jetzt sagen: Wo ist der Unterschied, wieso darf der das und ich nicht? Und China wird sich das Vorgehen ganz genau als Blaupause anschauen. Jaja, schiefe Vergleiche, aber dennoch. Nur die Mullahs werden wohl zittern und Chamenei in Sicherheit gebracht haben. Ach, geheimer Tipp an Trump, in der arabischen Welt gibt es auch ganz viel Öl! Noch mal zu Venezuela, begründet wird das mit Drogenterrorismus und Kartellchef. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und ich bin sehr gespannt auf das Gerichtsverfahren gegen Maduro und seine Frau in New York. Selbst der Don Trump braucht irgendwelche Beweise. Obwohl, sooo sicher bin ich mir bei den USA nicht mehr, ein Urteil geht bestimmt auch mit Behauptungen, Vorwürfen und Vermutungen, siehe die Begründung des Irak-Krieges vor über 20 Jahren.

Was für eine Welt. Anstatt sich um Wohlstand, Sicherheit und Frieden für alle Menschen zu kümmern,
Ralf
Druckerfreundlich

Ralf am Samstag 03. Januar 2026 - 21:29:11
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Freitag 02 Januar 2026
Lungenwinter
Lungenwinter,

fackeln wir das leidige Thema gleich zu Beginn ab: Ich bin in einer erbärmlichen Verfassung! Mein Plan war eigentlich heute gesund aufzuerstehen, zumindest sollte es eine Besserung im Vergleich zu gestern geben. Der Schuss ist komplett nach hinten losgegangen, ich hänge vollkommen in den Seilen. Ich friere, ich schwitze zudem, die Lungen schmerzen, der Kopf dröhnt, der Husten tut weh. Ich konnte es direkt nach dem Aufwachen feststellen: Die Lungen schmerzten in Höhe der Schulterblätter. Das kenne ich und weiß in solchen Fällen sofort: Da ist was heftiges im Anmarsch. Ich hätte es letzte Nacht noch bemerken müssen, das Altbier schmeckte auf einmal nicht mehr . Somit hat es natürlich keinen Sport gegeben, ich kann nur auf morgen hoffen. Wobei ich im Moment gar nicht an den Radsport denke, sondern einfach nur wieder komplett gesund werden will. Deswegen nehme ich mir für morgen nichts vor, sondern mache es von der Situation abhängig.

Deshalb habe ich es mir ganztägig auf dem Sofa bequem gemacht, leider hatte ich keinen Film mehr auf der Sky-Festplatte. Ich habe mich dem Winterwetter hingegeben, gestern noch fing es an heftig zu schneien und das Zeug ist über Nacht liegengeblieben. Tagsüber gab es immer mal wieder Nachschub, so dass draußen das weiße Zeug im Garten liegt. Eine geschlossene Schneedecke haben wir nicht, dazu war es tagsüber zu warm und außerdem ist das in Zeiten des Klimawandels schwer in einer Großstadt. Jaja, ist gewagt, Paderborn und Großstadt . Ziehen wir uns auf die formale Definition zurück. Crans Montana ist eine große Tragödie, man kann sich nicht vorstellen, was in der Bar an schrecklichen Szenen abgelaufen sein muss. Und so viele und so junge Menschen, schrecklich. Die, die überleben werden, werden lebenslange Folgen ertragen müssen. Ohhh, gerade gesehen, am Strand von Karlshagen liegt ebenfalls Schnee. Würde ich gerne live vor Ort sehen. Aber deswegen 600km zu fahren, wäre wohl leicht übertrieben. Ach ja, im Kreis Höxter sollen Dörfer abgeschnitten sein. Wer einmal mit dem Rennrad durch Dörfer wie Frohnhausen gefahren ist, wundert sich darüber nicht.

Interessant, ein Tag mit Krankheit und nichts los und ich schaffe trotzdem einen Beitrag,
Ralf
Druckerfreundlich

Ralf am Freitag 02. Januar 2026 - 21:10:15
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Donnerstag 01 Januar 2026
Warnsignale
Warnsignale,

die der Körper leider aussendet . Zum einen habe ich bis 9:01 Uhr geschlafen. Ich kann mich nicht erinnern, wann es zuletzt derart lange war. Zum anderen bin ich mit stechenden Kopfschmerzen aufgewacht. Zunächst habe ich natürlich an einen Kater gedacht, Silvester halt, aber sooo viel Alkohol war es nicht. Da der pochende Schmerz nicht nachgelassen hat, und immer noch vorherrscht, war es wohl kein Bier zu viel. Lange Rede, kurzer Sinn, trotz neuen Monats hat es keinen Sport gegeben. Aber mir geht es besser, deutlich besser, der Husten lässt nach, ich bin nicht mehr sooo müde. Vielleicht ist morgen Kellersport möglich. Kommen wir zu den Auswirkungen von Silvester. Ich verstehe nicht, wie in einem derart hochentwickelten Land eine solche Katastrophe möglich ist. Es sind so viele, vor allem junge Menschen gestorben. Das hat nichts mit der Schweiz zu tun, ich würde mich das gleiche bei Ländern wie Dänemark oder Deutschland fragen. Es ist nur schrecklich, grauenhaft, fürchterlich, die wollten einfach nur feiern.

In Bielefeld haben sich zwei 18-jährige mit selbstgebauten Böllern getötet, wie kann man so bescheuert sein? Auch in D-Land passieren Dinge, die ich gar nicht verstehen kann. Mit Matter und dem smarten Home habe ich mich nicht weiter beschäftigt, man braucht auch mal Ruhe und Abstand. Vielleicht geht es morgen weiter. Auf Sky habe ich endlich wieder einen Film gesehen: Jurassic World: Die Wiedergeburt. Natürlich ein typischer US-Actionfilm, aber anders als die anderen Dinosaurierfilme. Man wird ganz gut unterhalten, die Effekte sind gut, kann man also ansehen. Auch wenn ich im Kino dafür kein Geld ausgeben würde. Gestern habe ich Rück- und Ausblick vergessen. 2025 war ein typisches RaBo-Jahr, keine Katastrophen, ich habe mir viele Gimmicks und Gadgets für meinen Radsport gekauft (u.a. Powermeter und Radcomputer). Das Jahr 2026 lockt mit vier Urlauben. Ich glaube, so viele Urlaube in einem Jahr haben wir noch nicht erlebt. Alcúdia und Karlshagen sind bereits gebucht, im September will ich nach Dänemark, Søndervig schwebt mir vor, und im Herbst irgendwo im sonnigen Süden von Europa sein. Jammern auf hohen Niveau.

Dazu gehört auch: 75% vom Weihnachtsurlaub sind bereits Geschichte,
Ralf
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Ralf am Donnerstag 01. Januar 2026 - 21:14:13
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Mittwoch 31 Dezember 2025
Switch-Wunderkiste
Switch-Wunderkiste,

ich werde zwar immer unförmiger, gefühlt sehr und optisch sichtbar, aber ich habe wiederum den Sport abgeschenkt. Der Dezember ist verloren, im neuen Jahr wird angegriffen, ich hatte aber zudem keinerlei Lust. Zudem schwächele ich weiter, ich wollte meine Gesundung nicht gefährden . Außerdem habe ich da ja ein Problem, an dem ich seit 9 Uhr mit Unterbrechungen sitze. Ich habe mehrfach verschiedene Distributionen auf SD-Karte geschrieben, Debian Trixie noch einmal, Debian Bookworm, auch mal in der 32-Bit-Version, ebenso andere Distributionen wie HAOS. Das Ergebnis war immer: Entweder wurde gar nicht erst gebootet oder es wurde keine IPv6-Adresse bezogen. Es war wie verhext, ich war der Verzweiflung nahe. Die allerletzte Idee: Schließe doch mal einen der laufenden Raspberry's an das Netzwerkkabel an, hat das wohl eine Macke? Der Raspi 5 mit FHEM wurde gestartet, erhielt aber ebenfalls keine IPv6. Anderes Kabel ausprobieren?? Wo habe ich eins? In der Zwischenzeit, stecke mal das Kabel direkt in die Fritz!Box. Was soll ich schreiben, sofort eine IPv6. Nächster Gedanke: Am managed Switch geht es nicht, an dem Router geht es.

Lässt der Netgear-Switch kein IPv6 zu? Dabei fiel mir ein: Der Mini-PC hat seit vielen Monaten ebenfalls kein IPv6 mehr. Und woran hängt der?!? Genau, am Switch. Also habe ich die Konfiguration vom Switch überprüft und teilweise geändert. Wupps, und auf einmal hatte ich IPv6. Ich muss irgendwann mal an der Konfiguration herumgespielt haben. Schön ist aber, das PC-Problem ist auch gelöst. Mit dem Aufsetzen von Trixie mit 64-Bit bin ich fast am Ende, es fehlen nur noch FHEM und pilight. Und jetzt will ich einen Tusch! Denn die Integration von Matter-Devices in Home Assistant funktioniert endlich und zwar tadellos!! Docker-Matter dient als Server, übernimmt die Kommunikation zwischen HA sowie Alexa. Das Thema ist somit auch grundsätzlich gelöst . Jetzt muss ich nur noch die Migration auf 64-Bit-Trixie abschließen und kann mich neuen Themen widmen . Damit kommen wir zu den jährlichen Wünschen, wie immer nicht schön, aber wen interessiert es, der letzte Tag vom Monat vom Jahr :

Ett Gott Nytt År
och
En Riktigt God Fortsättning!!!

Plus, wie vor acht Jahren eingeführt, spanische Grüße für das neue Jahr 2026:

Feliz Año Nuevo

Das war es jetzt von einem weiteren Jahr. 2025 ist nahezu vorbei und war leider suboptimal, 2026 darf gerne besser werden, guten Rutsch!
Ralf
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Ralf am Mittwoch 31. Dezember 2025 - 21:50:10
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Dienstag 30 Dezember 2025
IPv6-Drama
IPv6-Drama,

kommen wir zunächst zum erbärmlichen Körper, also zu mir . Morgens ging es mir erstaunlich gut, ich dachte schon ich sei über den Berg. Ich war kurz davor, in den Folterkeller abzubiegen, dachte mir aber dann: Ach, lass es, der Dezember ist total verkorkst, auf einen Tag mehr oder weniger kommt es nicht an, kuriere es lieber richtig aus. Somit habe ich mich ab 10 Uhr an mein IT-Projekt gemacht. Zum Glück, denn nach 4 Stunden vor dem PC kam der nächste Rückfall aus dem Nichts, ab 14 Uhr ging gar nichts mehr. Ich musste sofort eine Schicht auf dem Sofa einlegen, gegen 17 Uhr hatte ich den Zustand von gestern erreicht. Seit dem Abend geht es wieder aufwärts, im Moment geht es. Kommen wir zum IT-Projekt, den Raspi 4 auf 64-Bit-OS zu hieven. Fazit vorweg: Es läuft noch gar nichts, aber ich bin schlauer. Eine frische SD-Karte mit neuem Raspbian-OS 13 zu brezeln ging schnell. Auch das erste Booten und die initiale Konfiguration gingen schnell von der Hand. Auch Home Assistant hatte ich schnell geklont. Aber dann der erste Versuch mit Matter: Auch die neue Installation will eine WS-URL. Was verdammt noch mal ist das?!

Lesen macht schlau. Es gibt in Home Assistant eine Integration und ein Add-On für Matter. Das Add-On wird aber nur automatisch installiert, wenn man HAOS einsetzt. Ich habe aber Raspbian, geht also nicht. Aber den Add-On-Server kann man auch als Docker installieren, schnell gemacht. Der Docker-Matter stellt eine WS-URL bereit, aha, die man in Home Assistant in der Integration benutzen kann. Trotzdem kann ich mit einem Code von Alexa keine Matter-Geräte hinzufügen. Warum? Vermutung ist, weil der neue Raspi keine IPv6 bekommt, die aber anscheinend zwingend für Matter gebraucht wird. Seit über 2(!) Stunden sitze ich hier und versuche herauszubekommen, warum es keine IPv6 gibt. Sämtliche Versuche laufen bis jetzt ins Leere, keine Ahnung. Ich verstehe das nicht, ich benutze ein Raspbian out-of-the-box und IPv6 geht nicht? Ich kann doch nicht der einzige mit dem Problem sein?!? Alles ist aktiviert und es funktioniert dennoch nicht. Aber ich habe auch was gelernt: Der Google TV-Streamer im Keller hat ebenfalls einen Thread Border Router im Bauch, den kann ich in Home Assistant sehen, wenn der Streamer angeschaltet ist. Zudem kann ich darüber in Google Home auf dem Pixel 8a die neuen Matter-Devices sehen, d.h. die Werte wie Temperatur.

Was für ein epischer Kampf ,
Ralf
Druckerfreundlich

Ralf am Dienstag 30. Dezember 2025 - 21:27:03
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Kommentare
[Blog] Samsung-Universum
Geschrieben von eva am 18. Nov : 11:06
Toller Beitrag. LG Eva Link

[Blog] Verdammte Sommerzeit
Geschrieben von Fluffy am 29. Mär : 15:22
Vollkommen richtig. Den Mist abschaffen

[Blog] Letzter Urlaub in 2015
Geschrieben von Ralf am 24. Sep : 20:49
Ich fasse es nicht, meine tiefste Vergangenheit kommt wieder

[Blog] Letzter Urlaub in 2015
Geschrieben von Das kranke Hirn aus D'dorf am 24. Sep : 06:51
Hi Rabo!Na Du alter Sack! Ich wünsche Dir nachträglich alles

[Blog] Letzter Urlaubstag in Dänemark
Geschrieben von Anonymous am 26. Jun : 13:08
Ui, das hört sich nach einer nervenaufreibenden Angelegenhei


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